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Cartagena
Die Hafenstadt Cartagena ist die zweitgrößte Stadt in der Region Murcia mit einem schönen Naturhafen, der von Bergen umgeben und noch heute die größte Marinebasis am Mittelmeer ist.

Die mehr als 2200-jährige Geschichte hat ihre Spuren hinterlassen. Die Stadt wurde im Jahr 223 v.Chr. gegründet von den Karthagern. Damals hieß sie "Quart Hadast". Erst die Römer gaben ihr später den Namen "Carthago Nova", woraus später "Cartagena" wurde.

Da der Hafen auch schon von den Römern, Byzantinern und Arabern genutzt wurde, entdeckt man bei einem Bummel durch die Stadt aufwändig restaurierte Häuser im Jugendstil, verschnörkelte Paläste, Reste von römischen Häuserzeilen usw. Ebenso zeugen viele Funde aus der Zeit der Römer und Byzantiner von der langen Geschichte der Stadt; die Ausgrabungen dauern auch heute noch an.

Einen sehr schönen Rundblick über Cartagena hat man vom Castillo de la Concepción. Wir lieben es, im Sommer ganz früh morgens dort zu sein, um den Sonnenaufgang zu beobachten.

Weitere Informationen über Cartagena                                 Die wichtigsten Museen Cartagenas


Castillo
Castillo de la Concepción




Puerto
Der Hafen

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16. Februar 2009

Centro
Die Stadt

Neue Bilder, mehr Info
16. Februar 2009
Arsenal
Arsenal Cartagena
11. Januar 2005



Cartagena - Fiesta - Carthagineses y Romanos
Carthagineses y Romanos
05. März 2009


Weitere Informationen                                                 Die wichtigsten Museen Cartagenas      Nach oben

Cartagena liegt im Südosten der iberischen Halbinsel an einer Bucht des Mittelmeeres. Die Bucht wird im Osten vom Cabo de Palos begrenzt, im Westen vom Cabo Tiñoso. Die Stadt wurde im Jahr 223 v.Chr. gegründet von den Karthagern.

Die umliegenden Bergwerke und die Lage als Hafenstadt bildeten einen Anreiz sowohl in wirtschaftlicher als auch in strategischer Hinsicht, so dass im Laufe von 3000 Jahren, also schon lange vor der Gründung der Stadt, zahlreiche Völker durch die Stadt und ihr Umfeld, das Campo Cartagena zogen und sich hier niedergelassen haben.
Den Phönizern, Griechen und Byzantinern folgten die Karthager, die die Stadt zu ihrer Hauptstadt auf der Iberischen Halbinsel machten, bis die Römer sie zurückeroberten und ihr den Namen Carthago Nova gaben. Auch die Mauren waren hier, ehe sich die Stadt im 13. Jh. dem Königreich Kastilien anschloss. Alle diese Völker haben ihre Spuren hinterlassen, ganz besonders natürlich die Römer.

Die Hafenstadt Cartagena weist zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf. Sie ist ein bedeutendes Handelszentrum und außerdem ein wichtiger Militärstützpunkt.

Besonders erwähnenswert sind die archäologischen Ausgrabungen und die Funde aus der Römerzeit, die aus dem 18. Jhrd. stammenden Burgen und Festungen, die zahlreichen Gebäude im Modernista-Stil (Jugendstil) wie z.B. der Bahnhof.

Cartagena ist Sitz des Parlaments der Region Murcia und auch der Bischofssitz wurde von Murcia hierher verlegt.

Die Schutzpatronin Cartagenas ist die Virgen de Rosell; die Heiligen von Cartagena sind die Geschwister Isidoro, Flugencio, Leandro und Florentina.

In Cartagena finden alljährlich viele Veranstaltungen statt. Eine der bedeutendsten ist die Karwoche, die Semana Santa mit ihren farbenprächtigen Prozessionen.

Sehr beeindruckend ist auch die in der 2. Septemberhälfte stattfindende Fiestas de Carthagineses y Romanos. Die Truppen der Karthager und die Legionen der Römer sammeln sich jedes Jahr in Cartagena und lassen die Geschichte der Stadt wieder aufleben. Ein Riesenspektakel, das mit unglaublichem Aufwand inszeniert ist. Der Aufmarsch der Truppen und Legionen mit ihren fantastischen Kostümierungen, der Festplatz, der mittelalterliche Markt, die Feuerwerke und vieles mehr ... eine Veranstaltung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Weitere Veranstaltungen sind das Jazz-Festival, das Musik-Festival La Mar de Músicas, Karnevalsumzüge, religiöse Veranstaltungen und viele, viele mehr.

Was gibt es zu besichtigen in Cartagena ?

El Puerto (Der Hafen)

Die Hafenstadt Cartagena ist die zweitgrößte Stadt in der Region Murcia mit einem schönen Naturhafen, der von Bergen umgeben und noch heute die größte Marinebasis am Mittelmeer ist.
Die Stadt hat keine Mühen gescheut, den Hafen in die Stadt mit einzubinden. Dazu wurde die Mole in den Hafen hinaus gebaut, die Hafenpromenade geschaffen mit ihren maritimen Läden und vielen Bars. Klein, aber fein hat der Hafen jetzt ein bisschen Großstadt-Flair, das viele Besucher anzieht.

Submarino El Peral (U-Boot des Isaac Peral)

Isaac Peral y Caballero (1. Juni 1851 - 22. Mai 1895), war ein spanischer Wissenschaftler, Ingenieur, Seemann, Militär und U-Boot-Pionier. Er war Erfinder des ersten Torpedo-U-Bootes mit Elektromotor, El Peral. Nach den Plänen aus dem Jahr 1885 baute er 1888 den ersten Prototypen.

Das U-Boot war 21 Meter lang, hatte zwei 30-PS-Motoren und ein Torpedorohr. Die Wasserverdrängung beim Eintauchen betrug 85 Tonnen, an der Wasseroberfläche 77 Tonnen. 10 Mann Besatzung hatten in dem U-Boot Platz. 1889 machte Isaac Peral drei erfolgreiche Tests mit dem Whitehead-Torpedo, einer von einem Propeller angetriebenen Seemine. Seine U-Boot-Pläne wurden von der spanischen Marine ab 1890 nicht mehr unterstützt.

Das U-Boot steht heute in Hafen von Cartagena.

Muralla del Mar (Mauer des Meeres)
Die Anlage wurde von König Carlos III. im Rahmen der Befestigungsprojekte für das Zeughaus (Arsenal) und die Garnison Cartagena errichtet. Sie besaß 3 Haupteingänge, von denen heute nur noch das Mauerstück zwischen den ehemaligen Toren "Muelle" und "San José" und dem Bollwerk des Arsenals erhalten ist. 1990 wurde eine Büste von Carlos III. angebracht.

Castillo de la Concepción y Parque Torres (Burg La Concepción und Torres Park)
Das Castillo liegt auf dem gleichnamigen Hügel. Von dort aus hat man einen herrlichen Rundblick auf die gesamte Stadt.

Teatro Romano (Römisches Theater)
Die Anlage wude 1987 zufällig entdeckt.
Die Sitzreihen wurden damals stufenförmig an der Nordseite des Hügels "La Concepción" angelegt. Aus Inschriften geht hervor, dass mit dem Bau bereits im 1. Jhrd.v.Chr. begonnen wurde. Das Theater hatte Platz für ca. 7000 Zuschauer. Die Ausgrabungen dauern heute noch an.

Ayuntamiento (Rathaus)

Das dreieckige Gebäude hat 3 unterschiedliche Fassaden. Es wird zur Zeit umfangreich restauriert. Und damit sich Bürger und Besucher der Stadt nicht durch die Bauarbeiten gestört fühlen, hat man sich etwas besonderes einfallen lassen. Das gesamte Rathaus wurde mit einem Gestell mit starker Folie umgeben, auf dem aufgedruckt ist, wie es nach der Restaurierung aussehen wird. Ein gute Idee, die Schule machen sollte.   
Das Rathaus gibt in der Innenstadt am deutlichsten den Stil der Neuzeit wieder.Der Modernista-Stil (Jugendstil) kommt ganz besonders im Inneren zur Geltung, zu sehen an den Dekorationen in der Eingangshalle und an den Bildern.

Monumento de los Héroes de Santiago de Cuba y Cavite (Monument)

Dieses Denkmal wurde zu Ehren der in den Gewässern vor Cavite und Santiago de Cuba im Kampf gegen die amerikanische Flotte gefallenen spanischen Seeleute errichtet. Es wurde 1923 von König Alfonso XIII. enthüllt.

La Estación de Ferrocarril (Der Bahnhof)

Besonders zu erwähnen ist der Modernista-Stil (Jugendstil), der an den schmiedeeisernen Elementen am Eingangstor, an den Säulen, an der Glasmarkise und an den Fassadenfenstern zu sehen ist. Auch die Bahnhofshalle ist der Jugendstil noch erkennbar, allerdings nur noch an den Lampen, der Decke, den Türrahmen und dem Fahrkartenschalter.   

Calle del Duque Nr. 29
Im Keller eines Bankgebäudes fanden 1971 Ausgrabungen von Anlagen aus der Zeit Kaiser Augustus statt. Man erkennt Bürgersteige, Abwasserleitungen ehemaliger Häuser, Mauern mit Torbögen und geometrisch angelegte Pflasterungen.

Muralla púnica (Punische Befestigungsmauer)
Die Anlage liegt am Südhang des Berges San José und wurde 1989 entdeckt. Ihr Bau geht auf das Jahr 227 v.Chr. zurück, als die punische Stadt gegründet wurde und Cartagena die Hauptstadt des unter der Herrschaft der Karthager stehenden spanischen Territoriums wird. Die Anlage umschloss die Stadt. Cartagena wurde damals Quart-Hadast genannt.

Catedral Antigua (Kathedrale Santa María la Vieja)

Das christliche Gotteshaus wurde Ende des 13. Jh. auf den Grundmauern eines ehemaligen römischen Theaters errichtet. Im Verlauf des spanischen Bürgerkrieges wurde es teilweise zerstört. Für Besichtigungen und Konzerte ist es zeitweise geöffnet.

Capitania General (Generalkapitanat)

Das Gebäude wurde 1740 auf einem Teil des Arsenals errichtet, das zur "Casa del Rey" gehörte. Die Fassade wurde im 19. Jhrd. rekonstruiert und im 20 Jhrd. renoviert. Im Gebäudeinneren kann man prächtige Dekorationen sehen.

Puerta del Arsenal

Das einzige erhaltene Tor der im 18. Jh. errichteten Befestigungsmauern. 1895 wurde auf dem Tor ein Uhrenturm errichtet, der die Bedeutung des Zugangs unterstreicht.

Hospital Militar (Militärkrankenhaus)

Als Cartagena zum wichtigsten spanischen Marinestützpunkt aufrückte, wurde dieses gewaltige Hospital gebaut, dass für ca. 4000 Patienten ausgelegt war. Im Inneren befinden sich 2 große Innenhöfe mit Bogengängen.
1984 wurde der Hospitalbetrieb eingestellt. Heute ist das Politechnikum hier untergebracht.



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Museo Naval (Marinemuseum)

Das am 8. Juli 1986 eröffnete Marine-Museum ist in erster Linie den Seestreitkräften gewidmet. Es ist in einem Jugendstilgebäude untergebracht, das 1926 erbaut wurde.

Direkt in der Eingangshalle befindet sich das spanische Segelschulschiff "Juan Sebastián de Elcano", das seit mehr als 65 Jahren im Dienst steht.

In den insgesamt 8 Hallen sieht man Exponate aus der spanischen Marineinfanterie, U-Boote und Infos über seinen Erbauer Isaac Peral, Segelschiffe, Schiffe aus Eisen mit Dampfmaschinenantrieb. Man kann die Entwicklung der Seefahrt verfolgen, wie sie sich bis heute entwickelt hat. Man kann sich das Arsenal anschauen, die Waffen, Karten und Navigationshilfen, Bilder, Flaggen, Uniformen, Tauchgerät und, und, und ... alles hier einzeln zu erwähnen würde den Rahmen sprengen.

Museo Arqueológico Municipal "Enrique Escudero de Castro" (Archäologisches Museeum)

Das Zentrum dieses Museums behandelt die Geschichte und Tätigkeit Cartagenas und seines Campos. Das Museum, das auf den Resten einer spätrömischen Nekropolis (Begräbnisstätte des Altertums) aus dem 4. Jh. n.Chr. errichtet wurde, wurde 1982 eröffnet. Die 700 m2 große Fundstätte der Nekropolis wurde 1967 ausgegraben und ist hier zu sehen. Man findet dort Grabstätten, die bis zu Beginn des 5. Jh. reichen. Man sieht Túmulos (halbrund geschlossene Gräber) und Fosas (Gräben), die der Aufnahme von Urnen dienten.
Im Museum gibt es folgende Abteilungen: Vorgeschichte - Kolonisierung - Römische Herkunft - Spätreich - Mittelalter - Bergbau - Fundstellen - Modernes Zeitalter.

Museo Nacional de Arqueología Subacuática "ARQUA"
(früher: Museo Nacional de Arqueológica Marítima = Museum für Unterwasserarchäologie)

Das Museum wurde 1982 zusammen mit dem Centro Nacional de Investigaciones Arqueológicas Submarinas, dem Forschungszentrum für Unterwasserarchäologie, eröffnet. Es bietet ausgiebiges Material über die Erforschung der Seefahrtstrecken im Altertum, eine Amphorensammlung aus phönizischer Zeit bis in die Römerzeit, Überreste verschiedener Wracks sowie das Modell eines römischen Handelsschiffes.
Seit Ende 2008 befindet es sich am Hafen Cartagenas.

Teatro Romano de Cartagena y Museo

1987 wurde in Cartagena ein im 1. Jahrhundert n.Chr. erbautes römisches Theater entdeckt, das seit Juli 2008 erstmals öffentlich zugänglich ist. In dem dazugehörenden Museum werden Fundstücke aus den Jahren 5. - 1. v.Chr. ausgestellt, die während der Ausgrabungen entdeckt wurden. Auf Tafeln sind die entsprechenden Erklärungen zu lesen.

Im Museum gibt ständige und temporäre Ausstellungen sowie Archiv- und Studienräume. Im alten Rom spielte dieses Theater, das 7.000 Zuschauern Platz bot, eine wichtige Rolle. Es zeichnet sich durch eine in den Stein gehauene Cavea, eine reiche Dekoration und eine mehr als 43 Meter lange Bühne aus.

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