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Stadt Cartagena - Carthagineses y Romanos Alle Bilder sind durch Anklicken zu vergrößern Die Fiesta "Carthagineses y Romanos" ist ein ebenso einzigartiges wie auch bekanntes Volksfest in Spanien, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Es findet immer in der zweiten Hälfte des Septembers statt und dauert knapp 10 Tage. Ein besonders schönes Schauspiel kann man bereits bei der Eröffnung auf dem "Castillo de la Concepción" erleben, die mit einem gigantischen Feuerwerk endet. Auch das Einfallen der Römer, die einzelnen Schlachten, Schauspiele, Aufmärsche der Truppen und das Heereslager (neben dem Fußballstadion) sind einen Besuch wert. Den Stoff für das Volksfest liefert der 2. Punische Krieg und seine Protagonisten, General Hannibal und sein Bezwinger Cornelius Scipio. Die Gedenkfeier beginnt mit der Gründung von Qart-Hadast durch Hasdrubal im Jahr 223 v.Chr. und schließt mit dem Sieg der Römer 209 v.Chr. Zehn Tage lang werden inmitten eines unglaublichen Ambientes und mit der Mitwirkung von Ausländern wie Einheimischen alle Heldentaten von der punischen Vorherrschaft bis zur Unterwerfung der Karthager und Besetzung durch Rom nachgestellt. Die Truppen und Legionen stehen im Mittelpunkt der Gedenkfeiern dieser Stadt und füllen ihre Straßen in grandiosen Aufmärschen, die an Ausstattung den besten Hollywood-Produktionen nicht nachstehen. In der zweiten Hälfte des Monats Septembers steht ganz Cartagena im Zeichen der Geschichte und erinnert zehn Tage lang die Heldentaten von Römern wie Karthagern in einem farbenfrohen Rummel. Die Inszenierung der Ereignisse erfolgt dabei oftmals an den Schauplätzen der Antike. Auf einem ausgedehnten Festgelände schlagen an die 50 Gruppen das Heereslager der Karthager und Römer auf, mit Bars und Wirtshäusern, die allen Besuchern offen stehen. Damit verwandelt sich das Heerlager in eine große Stadt des Altertums, deren Baukunst und Ornamente den Kulturen Roms und Karthagos, aber auch der Griechen, Iberer und Phöniker entliehen sind. Frohsinn, Klamauk und gute Stimmung erfüllen die Abende. Da kann man mit Scipio höchstpersönlich zu Tisch sitzen oder etwa Hannibals Hochzeitstorte kosten, der Entführung der einen oder anderen Schönheit beiwohnen ebenso wie der Plünderung der feindlichen Läden und Kaschemmen durch die Krieger Roms und Karthagos. Dieses Volksfest der Römer und Karthager widerspiegelt und umreißt die Einstellung und den Umgang in einer Stadt, die es verstanden hat, ihre verschiedenen Epochen zu verschmelzen und spielerisch mit ihrer Vergangenheit zu leben. Die Landung eines Schiffs gedenkt der Einnahme der Stadt im Jahr 209 v.Chr. durch die römischen Truppen des Scipio Africanus. In der Festwoche wechseln sich jeweils einer der beiden Kampfparteien gewidmete Tage ab. Der Hochzeit Hannibals mit Himilce oder dem Tag des Circus Romanus mit seinen Gladiatoren und wilden Tieren folgt der große Umzug am Samstag, dem wichtigsten Festtag, bei dem alle Truppen und Legionen durch die Stadt ziehen. |
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